PRIVATRENTE

Eine Privatrente schließt die Versorgungslücke im Alter

Kaum jemand, der heute noch mitten im Berufsleben steht, kann angesichts der zu erwartenden Rentenansprüche damit rechnen, im Alter den gewohnten Lebensstandard zu halten. Einbußen von über 50 Prozent sind eher die Regel denn die Ausnahme, daher ist es wichtig, frühzeitig vorzubeugen und mit einer zusätzlichen Privatrente die zu erwartende Versorgungslücke zu schließen.

Privatrente – zwei Varianten der Vorsorge sind möglich

Grundsätzlich lassen sich beim Thema Privatrente zwei Varianten unterscheiden: Privatrente mit laufenden Beitragszahlungen oder gegen Zahlung eines Einmalbetrages. Bei einer Privatrente mit laufenden Beitragszahlungen wird jeden Monat ein fester Betrag eingezahlt, und das solange, bis die vertraglich vereinbarten Rentenzahlungen beginnen.

Naturgemäß steigen bei gleichen Zahlungen die Rentenansprüche an, je früher ein solcher Vertrag abgeschlossen wird. Wer also in jungen Jahren monatlich etwas zusätzlich für die spätere Rente zurücklegt, profitiert besonders stark, während mit zunehmendem Alter die Beiträge für den gleichen Rentenbetrag immer höher werden.

Wer einen großen Geldbetrag zur Verfügung hat, kann diesen als Einmalbetrag für seine Privatrente anlegen. Auch hier wird bei Vertragsabschluss festgelegt, wann die Rentenzahlungen beginnen sollen: Je länger die Laufzeit, desto höher ist auch bei diesem Modell die auszuzahlende Rente.

Der Rentenbeginn regelt auch, wie stark der Ertragsanteil einer Privatrente versteuert wird. So müssen beim Rentenbeginn mit 60 Jahren 22 Prozent versteuert werden, kommt die Privatrente erst mit 67 Jahren zur Auszahlung, reduziert sich dieser Steueranteil auf 17 Prozent.

Eine Frage des persönlichen Temperaments

Bei einem privaten Rentenvertrag „Klassik“ der Presse-Versorgung wird eine garantierte Rentenhöhe vereinbart, deren Höhe sich an der Laufzeit und den zu leistenden Einzahlungen orientiert. Zwei weitere Varianten sind die Varianten „Perspektive“ und die „Fondsgebundende Privatrente“. Bei der Perspektive wird das Kapital ebenfalls im Deckungsstock des Versorgungswerkes der Presse angelegt, allerdings ist die Gesamtverzinsung höher, da auf die garantierte Verzinsung verzichtet wird. Eine Kapitalgarantie zum Ende der Laufzeit ist Bestandteil des Vertrages.

Wer mehr aus seinen Beiträgen machen will, kann eine Fondsrente abschließen. Hier entfallen die Kosten für die Beitragsgarantie, zudem können Anleger hierbei ihrem eigenen Temperament und Sicherheitsbedürfnis entsprechend die Chancen und Risiken selber beeinflussen. Unterschiedliche Anlagestrategien können miteinander kombiniert werden: Die Anlage in festverzinslichen Wertpapieren liefert bei überschaubarem Risiko eine geringe, aber sehr sichere Rendite. Bei der Investition in Aktien lassen sich teilweise deutlich höhere Renditen erzielen, allerdings sind Aktien eine spekulative und damit riskante Anlageform.

Wer viel wagt, kann viel gewinnen – allerdings auch viel verlieren. Aus diesem Grund eignen sich riskante Produkte nur für Anleger mit fundierten Kenntnissen der Kapitalmärkte und ihrer Entwicklung. Mit einer Kombination von beiden Anlagestrategien können das Risiko reduziert und die Chancen auf höhere Renditen genutzt werden. Dafür bieten wir unterschiedliche Anlagestrategien.