BASISRENTE/RÜRUP-RENTE

Die Basisrente/Rürup-Rente als private Rentenversicherung für Selbständige

Wer als Freiberufler oder anderweitig Selbständiger nicht für eine Riesterrente in Frage kommt, kann dennoch mit der Basisrente eine steuerlich begünstigte private Altersvorsorge nutzen. Die Basisrente, umgangssprachlich oft auch als Rürup-Rente bezeichnet, ist besonders für Menschen geeignet, die während der Ansparphase über ein hohes steuerpflichtiges Einkommen verfügen. Denn die Beiträge für die Basisrente können steuermindernd als Sonderausgaben geltend gemacht werden, die Höhe der maximal abziehbaren Sonderausgaben wird jährlich neu festgelegt und richtet sich nach dem Höchstbeitrag zur knappschaftlichen Rentenversicherung (West). Für 2015 können so beispielsweise bis zu 22.172 Euro (44.342 Euro bei zusammen veranlagten Ehegatten) Beitrag zur Basisrente abgesetzt werden.

Rahmenbedingungen der Basisrente

Staatliche Zulagen oder weitergehende staatliche Förderungen sind bei der Basisrente nicht vorgesehen, die einzige Förderung besteht in der steuerlichen Abzugsfähigkeit der Beiträge. Um diesen Sonderabzug nutzen zu können, darf die versicherte lebenslange Rente frühestens mit 62 Jahren ausgezahlt werden, ein späterer Rentenbeginn ist möglich.

Die Ansprüche aus einer Basisrente sind – anders als beispielsweise bei einem Riester-Vertrag – nicht übertragbar, beleihbar oder veräußerbar. Bei Kündigung des Vertrages durch den Versicherten werden keine Leistungen – auch keine Rückzahlungen der bereits eingezahlten Beiträge – fällig. Wie alle geförderten Verträge wird der Wert einer Basisrente nicht auf den Bezug von ALG II angerechnet, es besteht auch keine Verwertungspflicht.

In der Leistungsphase ist nur eine lebenslange Rentenzahlung möglich, die Auszahlung eines Einmalbetrages zu Rentenbeginn ist nicht möglich. Zudem müssen die erworbenen Rentenansprüche in der Auszahlungsphase versteuert werden, und zwar ab dem Jahr 2040 zu 100 Prozent. Wer bereits 2020 in Rente geht, muss 80 Prozent der Rente versteuern und mit jedem Jahr später erhöht sich der steuerpflichtige Rentenanteil um ein Prozent.

Mehr Sicherheit durch Zusatzversicherungen

Da eine Basisrente nicht vererbbar ist, fällt das Vermögen beim Tod des Versicherten der Versicherungsgemeinschaft zu. Um Ehepartner oder Kinder abzusichern, kann eine ebenfalls steuerbegünstigte Hinterbliebenenvorsorge mitversichert werden. Damit erhält der Ehepartner eine Rente bis zur Höhe der Altersrente und minderjährige Waisen bis zum vollendeten 25. Lebensjahr eine Waisenrente von 20 Prozent der versicherten Altersrente (Vollwaisen von 40 Prozent).

Auch eine Berufsunfähigkeitsvorsorge kann steuerbegünstigt mitversichert werden, um im Falle von schwerer Krankheit oder Verletzung finanziell abgesichert zu sein. Bei der Karkossa OHG bieten wir unterschiedliche Risikoabdeckungen an, die jeweils greifen, sobald bei Ihnen ärztlich festgestellt wurde, dass Sie Ihren zuletzt ausgeübten Beruf voraussichtlich auf Dauer, mindestens aber für sechs Monate nur noch zu weniger als 50 Prozent ausüben können.

So werden Sie mit dem Tarif „Beitragsbefreiung Plus“ für die Dauer der Berufsunfähigkeit beitragsfrei gestellt, dabei bleibt Ihr Versicherungsschutz für die Alters- und Hinterbliebenenvorsorge in vollem Umfang erhalten. Im Tarif „Berufsunfähigkeit Plus“ erhalten Sie – zusätzlich zur Beitragsbefreiung – für die Dauer der Berufsunfähigkeit monatliche Rentenzahlungen, längstens bis zum vereinbarten Vertragsende.

Wenn Sie mit steigendem Einkommen rechnen, können Sie auch dynamische Zuwächse bei der Basisrente und Berufsunfähigkeitsversicherung vereinbaren, so steigt mit jedem Jahr Ihr Rentenanspruch und Sie sind auch bei steigenden Lebenshaltungskosten immer ausreichend abgesichert. Sprechen Sie uns an und vereinbaren Sie einen persönlichen Beratungstermin zu den Themen Basisrente und Zusatzversicherungen.